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Porzellanmuseum

Mit der Zeit gehen ...

Eine Zeitreise durch ein Jahrhundert Porzellangeschichte. Mit der Zeit gehen – ein Spaziergang durch eine Kulissenstrasse auf über 300 m² Ausstellungsfläche.

Vier Szenen der Gästebewirtung aus vier Jahrzehnten führen Sie durch das vergangene Jahrhundert der Porzellangeschichte.

Das Jahr 1899

Willkommen im Jahr 1899

Ihr Spaziergang durch die Geschichte der Porzellanherstellung kann beginnen. Lassen Sie uns einen Blick durch die Fenster eines großbürgerlichen Wohnhauses zur Jahrhundertwende werfen.

Höflich klopfen wir an und unversehens stehen wir inmitten der weiß-blau gefliesten Küche. Ein Blick in die Wohnstube nebenan: Serviert wird aus den traditionsreichen, feuerfesten Formen der Serie „Walküre“. Sie waren der Verkaufsschlager der damaligen Zeit.

Ein Stück weiter begegnet uns der Gemischtwarenladen von Oscar Wilms. Dort gibt es alles, was zum Leben gebraucht wird: Im Schaufenster entdecken wir die neuesten Putzmittel, von Sil bis Ata.

Und noch einen Schritt weiter ringt eine Litfaßsäule um Aufmerksamkeit. Die neuesten Produktinformationen sind großflächig angeschlagen - Reklame der Jahrhundertwende.

Das Jahr 1920

Der Zug der Zeit hält im Bahnhof der Zwanziger Jahre!

Gelassen beobachtet der wartende Fahrgast von 1920 durchs Fenster die Reisenden des Orient-Express.

Im nächsten Moment werden auch sie das Bahnhofsrestaurant betreten. Dann ist es vorbei mit der Ruhe. Dabei war der Marmorboden frisch gewischt. Das Reisen hatte noch Stil damals - genau wie das Porzellan-Geschirr auf den zierlichen Tischen.

Vor der Abfahrt noch ein Mitbringsel? Lust auf Porzellan?

Schräg gegenüber zeigt „Porzellan Huber“ die neueste Ware in seinem Schaufenster.

Und noch eins sticht ins Auge:
Selbst der Namenszug über dem Schaufenster ist aus Porzellan. Original-Porzellanbuchstaben der Porzellanfabrik Walküre, wie sie damals an vielen Geschäften zu finden waren.

Das Jahr 1950

Nächste Station der Zeitreise – 30 Jahre später: Das Jahr 1950.

Wir sind beim Hotel „Bayreuth”, inmitten der Hotelterrasse. Jetzt eine Tasse Kaffee im Schatten der Markise. Träumen Sie auf den Gartenmöbeln von damals, wenn im Hintergrund Peter Kraus singt.

Draußen hat jemand seinen Motorroller vor dem Elektrogeschäft abgestellt. Er wird es eilig gehabt haben – wahrscheinlich ein Rendezvous mit einer jungen Dame im gepunkteten Petticoat. In den gleichen fröhlichen Farben wie das bunte Kaffeeservice.

Das Jahr 1999

Auf in die Gegenwart ...

... vorbei an den modernen Werbeplakaten der 90er und den Schaufenstern mit verführerischer Mode: Wie wär´s nach dem Shopping mit einem Kaffee? Einer Tasse Espresso im Café „Alta”?

Das ist jetzt ein angesagter Laden: Cooles Ambiente, Designer-Stühle von Philippe Starck, Buchenholz-Theke - einfach „hip”. Auch die Sprache geht mit der Zeit.

Apropos: Den Namen hat das Café von der aktuellen Walküre-Serie „Alta”.

Viele werden schon bei einem Restaurantbesuch eine Tasse der Serie „Alta” in der Hand gehabt haben – ohne den Namen „Walküre” bemerkt zu haben.